trauriger normalzustand

Roberto Carlos verlässt Platz nach Bananenwurf

daraus:

Wir werden jede Anstrengung auf uns nehmen, um den Bastard zu bestrafen, der diesen bemerkenswerten Spieler beleidigt hat

und

Roberto Carlos ist der größte Fußballer, der nach Russland gekommen ist, um das Niveau der Premier Liga und das Interesse an dem Spiel zu erhöhen

ohne frage sind solche aktion absolut zu verurteilen und den betroffenen spielern (egal, welcher form der diskriminierung sie ausgesetzt sind) gehört meine solidarität. was mich aber immer wieder sauer macht, ist, das den betroffenen erstmal eine wertigkeit und einen nutzen zugeschrieben werden muss, bevor sie als schützenswert betrachtet werden. hauptsache vorzeigbar. leider nicht nur ein problem, welches im fussball zu finden ist. viel zu oft wird in solidaritätsbekundungen versucht den betroffenen attribute zuzuschreiben, welche sympathie erzeugen (…immer freundlich, hilfsbereit, etc…) und den nutzen der person (…hat einen job, ist immer hilfsbereit, bringt sich im verein ein, etc…) vermitteln sollen. dabei sollte es doch völlig irrelevant sein, was oder wie jemand ist.

ich weiß, keine neue erkenntnis, aber hat micht trotzdem wieder aufgeregt.

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