Kommerzialisierung des Fußballs?

Gegen die Kommerzialisierung des Fußballs zusein gehört heutzutage schon zum guten Ton innerhalb der aktiven Fanszenen in Europa. Meistens wird dann damit argumentiert, dass der Fußball an sich im Fokus stehen und Fussball für jede_n bezahlbar sein sollte. Doch wieso sollte der Fussball eine Ausnahme darstellen im Vergleich zu dem Rest der Welt?Im Kapitalismus sind die Fussballclubs, die mittlerweile zum größten Teil Unternehmen sind, dem Zwang der Profitmaximierung unterworfen wie jede andere Firma auch. Das Produkt Fussball ist zur Zeit sehr gefragt und lässt sich gut vermarkten, somit ist es nur logisch das Vereine „Zwannis fürn Steher“ verlangen können. Denn wie oben schon erwähnt, ist es eine goldene Regel des Kapitalismus: Aus wenig Geld, mehr zumachen.So ist es ja z.b. auch bei allen anderen Firmen, wenn ein Produkt beliebt ist, kann mensch es eben auch gut vermarkten. Somit sind die Fans entgegen des Aufklebers: „Fans – keine Kunden“ , eben doch nur Kunden des Produktes Fussball.Mensch kann diese Entwicklungen jedoch nicht an Personen festmachen, wie es z.b. an Dietmar Hopp oder Dietrich Mateschitz oft ausgelebt wird(Hopp – Sohn einer Hure), denn diese spielen im großen Ganzen nur mit, sonst läuft man Gefahr eine verkürzte Kapitalismuskritik zu formulieren.

Red Bull verleiht Flügel

Ganz besonders fokussiert sich der Hass von aktiven Fussballfans auf den Fussballclub Rasenballsport Leipzig, welcher als erstes genannt wird wenn es um die Kommerzialisierung des Sports geht. Oft wird Red Bull als Heuschrecke betitelt die den schönen Fussball kaputt macht und nicht mehr Wert auf das Spiel legt sondern es nur missbraucht um Kohle zumachen.Diese Meinung wird von „linken“ wie von rechten Fans getragen. Als kleinster gemeinsamer Nenner muss mensch eben gegen die Heuschrecken von Außen zusammenstehen.Ähnlich ist es auch bei dem Verein TSG Hoffenheim 1899, der als „Fussballhure“ verschriehen ist, nur das das Geld dort aus einer anderen Quelle kommt und im Fussball investiert wird.
Einige haben scheinbar noch nicht verstanden, dass es jedem anderen Verein, auch selbsternannten Traditionsvereinen, auch genau nur darum geht, um Geld, wie alles in unserer Welt.Aus reiner Nettigkeit werden Spieler_innen sicherlich nicht für mehrere Millionenbeträge gehandelt, nur um den Zuschauern etwas zu bieten.

Mensch muss den Fussball als Bestandteil des falschen Ganzen verstehen, somit bringt es nichts gegen einzelne Personen oder Vereine zu wettern, mensch muss die Gesellschaftsordnung in der wir leben begreifen.

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email

1 Antwort auf „Kommerzialisierung des Fußballs?“


  1. 1 Früher war alles besser « Schreiben für die Welt! Pingback am 28. Juni 2011 um 1:28 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.