Archiv für Juni 2011

streik!

„Freiheit für Ultras! – United we stand!“

Unter diesem Motto gab nun die gesamte Fanszene von Rapid Wien bekannt, sowohl der Block West, als auch die in der Ostkurve untergebrachten Fangruppierungen, dass aufgrund der jüngsten Ereignisse bis auf weiteres jegliche Aktivitäten der Fanszene eingestellt wurden.

mehr auf Stadionwelt

der maßnahmenkatalog des sk rapid

Kinotipp

Ich komme grad ausm Kino, der Film ist wirklich sehr sehenswert und zeigt authentische Aufnahmen der Punk/Hardcore/DIY Subkultur ua. in England,Schweden,Russland,Spanien und Deutschland.Unbedingt ansehen, läuft in Bremen in der Schauburg im Viertel!Never give up the fight!

aufruhr!

die bild weiß, was nächste saison droht:

„Stoppt die Chaoten (in der Bildredaktion)!“

ein paar wüste forderungen und bloß nicht differenzieren. ganz groß auch mal wieder die bildunterschriften. aber nicht falsch verstehen, ich halte vieles von diesem ritualisierten gehabe für furchtbar nervig und überflüssig.

Kritische Auseinandersetzung

Ein kritischer Text zum Fansein und einige gute Ansätze wie ich finde! Dieser Text wurde auf dem Internetblog Worum vom User „Maddin“ veröffentlicht

Im Rahmen der Aktion „Mit Herz und Hunt“ [1] stand ich plötzlich einer Gruppe aufgebrachter Fans gegenüber, die mich bedrohte und beschimpfte. Das dahinter liegende Problem ist aber ein allgemeines: Fußballfans nehmen für sich in zunehmendem Maße in Anspruch, schlechte Leistungen ihrer Mannschaften mit Gewalt und Beleidigungen beantworten zu dürfen.

Someone said to me ‘To you, football is a matter of life and death’

So beginnt das berühmte, vielleicht am häufigsten falsch wiedergegebene Zitat der Fußballgeschichte, das dem legendären Liverpool-Trainer William „Bill“ Shankley zugeschrieben wird.

hier gehts weiter : http://blog.worum.org/?p=3049

sommerpause

nun also auch im zucker. ein letzter abend und von jetzt an geht es also draussen und andernorts weiter. meine motivation, in letzter zeit, war nun nicht die allerbeste und so hielten sich die besuche auf den diversen tanzveranstaltungen auch arg in grenzen, aber heute wollte ich mal wieder. schon bei der ankunft deutete alles daraufhin, das es voll werden sollte und jung. beides ja nicht unbedingt ein problem, was sich aber als ein gravierendes heraus stellte, war die musik. langeweile in klangform für meinen geschmack. kein druck, keine highlights, niedergerieselt wie ein lauer sommerregen. und während sich die quantität der besucher, bis zum einlassstopp, steigerte, stagnierte die qualität der musik auch weiterhin. mich hat es, ehrlich gesagt, erst vor’s zucker und dann nach hause getrieben. bremen, clubtechnisch ohnehin schon arg am unteren limit, ist musikalisch langweilig geworden. es gibt nichts innovatives, es gibt nicht mal abwechselung, alles plätschert im gleichen tempo irgendwie dahin, ab und zu ein bißchen namedropping, welche meistens auch nicht annähernd an ihren ruf herankommen. vielleicht gebe ich den anderen djs im zucker unrecht, habe ich doch nur einen kleinen ausschnitt dieser nacht erlebt, aber es reiht sich ein, in die erfahrungen der letzten zeit. aber ein paar veranstaltungen werfen ja schon ihren schatten vorraus, ich bin trotzdem gespannt und freu mich auf den sommer!

da ja nicht nur gemeckert werden soll, lehne ich mich jetzt einfach mal aus dem fenster und sage, das wir, im sommer oder herbst, was dazu beisteuern werden, damit es wieder bunter und lauter wird. was neues oder ja vielleicht auch was altes, was den weg in die beine findet. lassen wir die köpfe mal rauchen, da wird schon was bei rauskommen. aber erstmal wird die fusion genossen! ;)

es gibt was tolles neues!

unweit des tempels der hiesigen fussballer hat sich was getan, was tolles:

altes sportamt
klapstul

geht mal vorbei, schaut es euch an, spendet sachen (sie brauchen alles!) ein schönes projekt in schöner lage. auf gutes gelingen und einen langen erhalt!

Establishment springt auf

Widerstand gegen Gentrifizierung
„Jeans kann man nicht essen“

Von Alexander Nieschwietz für tagesschau.de

Das Drama trägt den Titel „Gentrifizierung“, es verläuft immer gleich – und es kommt in fast jeder deutschen Großstadt zur Aufführung. Akt 1: Ein Stadtviertel, das verhältnismäßig heruntergekommen ist, bietet günstige Mieten und wird von sogenannten Pionieren entdeckt: Studenten und Künstler. Die haben zwar kaum Geld, aber dafür sind sie in eine Subkultur eingebunden – und die bringen sie mit. Akt 2: Die „Pioniere“ machen das Viertel lebendig: Es entstehen Kneipen, Bars, schummrige Kellerclubs. Akt 3: Das Viertel ist so attraktiv geworden, dass es in Reiseführern als das „In-Viertel“ der Stadt gilt. Touristen kommen zum Feiern, an Wochenenden pilgern (meist) junge Menschen ins Viertel.

Akt 4: Jetzt lohnt es sich für Immobilienunternehmen zu investieren. Sie kaufen ganze Straßenzüge und fangen an, die heruntergekommenen Häuser zu sanieren. Danach erhöhen sie die Mieten mittelfristig saftig. Akt 5: Die „Pioniere“ und die alteingesessenen Bewohner können sich die Wohnungen irgendwann nicht mehr leisten und müssen ausziehen. Sozialwissenschaftler befürchten: Im schlimmsten Fall bleibt ein „ballermannisiertes Reichen-Ghetto“ übrig. Herzlich Willkommen in Berlin-Prenzlauer Berg, Köln-Ehrenfeld oder im Hamburger Schanzenviertel.
Was bedeutet eigentlich Gentrifizierung?
Gentrifizierung ist ein Fachbegriff aus der Stadtgeographie, der den sozialen Wandel eines Stadtteils durch Maßnahmen wie Restaurierungen und andere gezielte Aufwertungen von Stadtvierteln beschreibt. In dessen Folge wird die ursprüngliche Wohnbevölkerung aufgrund steigender Mieten aus diesen Vierteln verdrängt. Der Begriff geht auf den englischen Landadel zurück. Die „Gentry“ zogen im 18. Jahrhundert vermehrt von ihren Landsitzen in die Städte und veränderten dadurch das soziale Gefüge.

weiterlesen:

http://www.tagesschau.de/inland/gentrifizierung100.html

auf der suche…

aus der taz:

Autonome über die Legitimität von Gewalt

„Militanz muss vermittelbar sein“

Autos anzünden ist legitimer Widerstand, sagen Mitorganisatoren des „Kongress für Autonome Politik“. In Nischen will man aber nicht verharren – man will sich wieder mehr in Bündnisse einbringen.

hier entlang zum weiterlesen!

Innenminsterkonferenz auflösen!

Innenministerkonferenz auflösen!
zentrale Demonstration am 22.06.11 18 Uhr Frankfurt Hauptwache!
Kommt zahlreich!

sogenannte fans

hatte es schon mal als einlaufmusik beim thai boxen gehört, jetzt endlich in der langen version:

TOP!