Archiv für Juni 2011

sind wir mal gespannt

gefunden auf der facebookseite von B.A.F.F. aus dem neuen koalitionsvertrag bremen:

„Das Land Bremen wird sich bei der Innenministerkonferenz dafür einsetzen, den Umgang mit der so genannten „Gewalttäterdatei Sport“ unter Berücksichtigung der Rechtschutzinteressen von Betroffenen neu zu gestalten. Betroffene sollen zukünftig über eine Aufnahme in die Datei informiert werden. Die Kriterien, die zur Aufnahme in und Löschung aus dieser Datei führen, müssen transparent sein.“

hier das ganze schriftstück: koalitionsvertrag bremen

kaboom!

und ihr schaut immer basketball…

http://news.nationalpost.com/2011/06/16/photos-riots-fire-destruction-after-vancouvers-loss/>/

wahre worte…

manche dinge kann man halt nur mit rap richtig rüberbringen:

Soso…

von sportal.de:

Bahnverbot für Hooligans soll geprüft werden

Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) will gewalttätige Fußballfans von der Anreise zu Bundesliga-Spielen mit der Bahn ausschließen. „Wir müssen über härtere Maßnahmen nachdenken“, sagte Schünemann in Hannover.

hier geht es weiter: http://www.sportal.de/sportal/generated/article/tnt_fussball/2011/06/16/19994100000.html>/

Podiumsdiskussion mit Harttgen und Lemke

„Ich werde rennen wie ein Schwarzer, um zu leben wie ein Weißer!“ – unter diesem Titel wird am Donnerstagabend, 16.06.2011, um 19.30 Uhr eine Podiumsdiskussion im Gemeindesaal der Evangelischen Friedensgemeinde (Humboldtstraße 175) stattfinden…

von hier: http://www.werder.de/de/soziales-engagement/news/33654.php

wir freuen uns auf chemnitz… ;-)

Schon länger hatten die Verantwortlichen aufgrund der Turbulenzen in Koblenz und Ahlen zweigleisig geplant, nun haben sie Gewissheit: Wie Werder Bremen am Mittwoch bekanntgab, hat der DFB den Klub darüber informiert, dass seine U 23 auch in der kommenden Saison drittklassig bleibt. Der Grund: Vor einigen Tagen hatte die TuS Koblenz ihren Lizensierungsantrag für die 3. Liga zurückgezogen und sich für die Regionalliga gemeldet.
Werder-Fahne
Die U 23 von Werder Bremen bleibt auch in der kommenden Spielzeit drittklassig.

In dem Fax des Fußball-Bundes an die Norddeutschen heißt es deshalb: „Durch die nicht erteilte Zulassung für die TuS Koblenz GmbH kann dem SV Werder Bremen II aufgrund der Abschlusstabelle der Saison 2010/2011 als erster Nachrücker die Zulassung zur 3. Liga 2011/2012 erteilt werden.“

hier gehts weiter: http://www.kicker.de/news/fussball/3liga/startseite/553919/artikel_werder-weiter-in-der-3-liga.html

Nazis, die zweite!

aus der taz:

Totschlagprozess in Leipzig
Neonazi, aber nicht fremdenfeindlich?

In Leipzig beginnt der Prozess gegen einen Neonazi, der den Iraker Kamal Kilade getötet haben soll. Trotz Hakenkreuz-Tattoos sehen die Ermittler kein ausländerfeindliches Motiv.

VON WOLF SCHMIDT

weiter geht es hier: http://taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/neonazi-aber-nicht-auslaenderfreindlich/

copy loves ultrà!

alt:

noch älter:

;-)

Nazis!

gefunden in der taz:

Ungestörte Nazi-Feiern

Pfingstsamstag feierten Nazis und Hooligans in Oslebshausen, eine Woche zuvor auf der Weser. Eine linke Technoparty musste deswegen verlegt werden

„12. 06. Großraum Bremen“ hieß es über Wochen auf der Bandwebsite. Am Abend des Pfingstsamstag stand dann fest: In der Sperberstraße auf der Anlage der Sport-Gemeinschaft Oslebhausen e.V. findet das Konzert der rechtslastigen Hooliganband „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ (KC) statt. Als Vorgruppe ist „Nothlöhsung“ angekündigt. Über 300 Gäste kommen zu dem Konzert und können ungestört feiern.

Die Polizei, die recht kurzfristig von der Veranstaltung erfuhr, löste das Konzert nicht auf. Allerdings traf sie mit Pächter und Veranstaltern die Absprache, das Konzert auf die Zeit von 20 bis 21.30 Uhr zu begrenzen. Bis 22 Uhr durften die Fans der Bands an der Theke noch trinken. Das Bier war allerdings früher alle, weshalb die Gäste zügig aufbrachen. Bei einzelnen Kontrollen wurde „Sieg Heil“ gerufen, berichtet eine Polizeisprecherin.

Hätte der überraschte Pächter, der von einer „Privatfeier“ ausgegangen sein soll, von seinem Recht Gebrauch gemacht, den Nutzungsvertrag wegen Täuschung aufzuheben, hätte das Konzert nicht stattfinden können. Auf Anraten der Polizei haben Vermieter schon öfters, nachdem sie sahen, wer wirklich ihre Räume nutzen wollte, kurzfristig nein gesagt. Pfingstsamstag in Oslebshausen scheint die Polizei eher auf ein Arrangement hin gewirkt zu haben, um keine größere Polizeimaßnahme durchführen zu müssen.

Solche pragmatisch orientierten Absprachen könnten mit ein Grund sein, warum in Bremen seit Jahren Hooligan-Zusammenschlüsse bestehen, die mit der Rechtsrock- und Neonaziszene verwoben sind. Von der Weser kommen neben der Band „Kategorie C“ auch „Endlöser“, „Endstufe“, „Hetzjagd“ und „Strafmass“. 2010 konnte die rechte Hooligantruppe „Standarte 88″ ihr zwanzigjähriges Bestehen feiern. Die „88″ ist ein Code für „Heil Hitler“. „City Warriors“ und „Nordsturm Brema“ agieren ebenso als Hooligangruppen.

Zentrale Figuren dieser Mischszene sind die Brüder Ostendorf. Henrik Ostendorf gehört zur „Standarte“ und war bis vor kurzem Geschäftsführer der NPD-Zeitung Deutsche Stimme. Sein Bruder Marten betreibt in der Falkenstraße im Stephani-Quartier den Szeneladen „Sportsfreunde“, in dem in der Szene beliebte Accessoires angeboten werden. Hannes Ostendorf schließlich ist Sänger bei „Kategorie C – Hungrige Wölfe“.

Einer der Hits von „KC“ ist „Deutschland, dein Trikot“ in dem Ostendorf intoniert: „Deutschland, dein Trikot / Das ist schwarz und weiß / Doch leider auch die Farben deiner Spieler.“ In einem Videoclip zu ihrer aktuellen CD „Deutsche Jungs“ spricht die Band über ein Lied zur Fußball-Europameisterschaft in Polen: „Ostdeutschland“, betont Frontmann Hannes Ostendorf. Ostendorf sagt auch, welcher neuer Song ihm persönlich besonders gefällt: „Antifa – Halts Maul“. Schon eine Woche zuvor, am Samstag vor Pfingsten, konnte diese Szene an der Weser ungestört feiern. Auf dem Veranstaltungsschiff „De Liefde“, das seinen Liegeplatz in Woltmershausen hat, kamen Hooligans und Neonazis zusammen. In einer Mail hatte der Marketingverband der Schlachte anliegende Gastronomen noch im Vorfeld vor einer Feier der rechten Gruppe gewarnt. Auch Eduard van der Velden erhielt die Mail. Der Niederländer ist Kapitän und Eigner des Veranstaltungsschiffes „De Liefde“. Um 19 Uhr, berichtet van der Velden, kamen die ersten Gäste auf seinen Dreimaster. Ihnen habe er die Mail gezeigt. Die jungen Männer gaben aber vor, nichts damit zu tun zu haben. Erst später wird ihm klar, dass dieser „Fanclub“ es war, vor dem gewarnt wurde. „Nach einiger Zeit tauchten junge Männer in gelben T-Shirts auf. ,Nordsturm – fünf Jahre‘ stand darauf“, erzählt van der Velden. Immer mehr kahl geschorene Figuren seien aufgetaucht – insgesamt 80 Gäste, schätzt van der Velden. Laut Augenzeugen mit an Bord: Einige bekannte Neonazis, darunter NPD-Kader Daniel Fürstenberg und Henrik Ostendorf.

Mit einem Reisebus waren auch Gäste aus Essen angereist. Ein Beobachter vermutet, dass es Mitglieder der „Alten Garde“ waren, einer Hooligantruppe, zu der die Bremer eine „Fanfreundschaft“ pflegen. Bis vier Uhr morgens feierten sie, „mit viel Bier und Gegröle“, berichtet der Schiffseigner.

Andere konnten wegen dieser Partygäste nicht wie geplant feiern. In Rufweite, unter der Stephanibrücke, sollte am selben Abend eine Technoparty mit überwiegend links-alternativem Publikum stattfinden. Noch rechtzeitig bekamen die VeranstalterInnen mit, in welcher Nachbarschaft sie gefeiert hätten. Aus Angst vor Angriffen verlegten sie die Party kurzerhand auf die Brachfläche hinter dem Güterbahnhof.

Die Polizei beobachtete die Rechten, schritt aber nicht ein – möglicherweise verfügte sie nicht über ausreichende Kräfte. „Schlecht benommen haben sie sich nicht“, sagt van der Velden über seine unwillkommenen Gäste. Trotzdem fühlt er sich getäuscht. Das habe er seinen Gästen auch gesagt – „nicht einfach, vor so viel Testosteron“. Für die Zukunft sei er „sensibilisiert“.

gefunden hier: http://www.taz.de/1/nord/bremen/artikel/1/ungestoerte-nazi-feiern/

aller anfang is schwer..

resist to exist