(gem)einsame erklärung zu manuel neuer

bajuwarische weisheiten

manchmal machen es einem die menschen aber auch verdammt schwer, das man nicht in das allgemeine bashing mit einsteigt.

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5 Antworten auf „(gem)einsame erklärung zu manuel neuer“


  1. 1 Wayne 13. Juli 2011 um 22:24 Uhr

    Ach wie süß, die Bremer. :)

  2. 2 Civetta 15. Juli 2011 um 13:03 Uhr

    selbst menschen mit (teilweise) positivem bezug zur fcb-fanszene fällt das ambivalente verhalten derselben auf, da hilft der niedliche verweis auf die vermeintliche herkunft dieser seite nicht wirklich weiter. sich mit kritik auseinanderzusetzen und sein eigenes verhalten zu reflektieren ist manchmal mühsam, aber es soll sich durchaus lohnen. solltest du ernsthaft probleme haben, herauszufinden, welchen teil ich für kritikwürdig halte, können wir gerne darüber reden. lokalpatriotische denkweisen sind dafür allerdings weder notwendig, noch hilfreich.

  3. 3 Wayne 15. Juli 2011 um 19:01 Uhr

    Ich bin grundsätzlich offen für Diskussionen. Ambivalenz ist doch quasi allgegenwärtig. Wenn Du Dir sicher bist, dass dies bei Dir nicht der Fall ist: Glückwunsch, erzähl mir mehr davon.

  4. 4 Civetta 16. Juli 2011 um 1:10 Uhr

    von ambivalenten verhalten wird sich wohl niemand völlig frei sprechen können, das erstrmal vorweg. allerdings verwundert es mich bei einer gruppe, wie der schickeria, die sich ansonsten (und das auch nicht unbedingt zu unrecht) fortschrittlich und emanzipatorisch gibt, dann doch, wenn, meiner meinung nach, auf überholte ausschlusskriterien zurückgegriffen wird. es gibt genug gründe, die transferpolitik (nicht nur des fcb) anzuprangern, sei es wegen der eigenen nachwuchsförderung bis hin zu den vollkommen losgelösten transfersummen. sich dann aber über die zugehörigkeit zu einem fanclub bzw die nähe zur fanszene von m. neuer aufzuregen und es als nahezu unverzeihbar darzustellen, halte ich einfach für falsch. ganz im gegenteil, glaube ich sogar, das ein spieler wie m. neuer, der aus eigener erfahrung weiß, wie die/eine kurve tickt auch der südkurve hilfreich sein könnte, haben doch genug profis den kontakt zur „basis“ fast vollkommen verloren. das auch er während der gesamten posse um den wechsel fehler gemacht hat, will ich gar nicht bestreiten, aber das fussballer nicht unbedingt immer die klügsten sind, dürfen wir in bremen gerade am beispiel arnautovic nahezu täglich wieder erleben. vielleicht sollte man ihm dann auch einfach erstmal eine chance geben, hat er doch zumindest erkannt, das er beim fc bayern weitaus bessere möglichkeiten zur sportlichen entwicklung hat, als beim fc schalke, was aus deiner/eurer sicht doch schonmal als durchaus als positiv zu bewerten wäre. ;) auch wenn ich das folgende argument schon selber nicht mehr hören kann, liegt es vielleicht an meinem alter, das ich einige sachen bei weitem nicht mehr so verbissen sehe, wie vor ein paar jahren noch. mein verhältnis mit den mir bekannten schickeristen ist absolut entspannt und ich halte auch nix von einer angeblichen uralten feindschaft, nur entsteht, bei mir, der eindruck, als ob die schickeria sich regelmäßig selbst ins bein schießt. positive aktivitäten (z.b. k.l.t. oder die auseinandersetzung mit der geschichte und der rolle des fcb und der stadt münchen in der ns-zeit) verlieren, in meinen augen, einfach an glaubwürdigkeit, wenn man anderenorts versucht, die aktive solidarität zwischen antifaschisten ins lächerliche zu ziehen, nur aufgrund von regionalen zwangsrivalitäten. so eine denkweise ist für mich schlichtweg überholt.

    ein kleiner edit: ich habe dir jetzt einfach mal dreist unterstellt, das du dem roten münchen zuzurechnen bist. falls dies nicht der fall sein sollte, hoffe ich einfach mal, das ich dir damit nicht zu nahe getreten bin. ;-)

  5. 5 Erich Gümbel 20. Juli 2011 um 17:11 Uhr

    Naja,was soll man von Menschen halten, die ihren kollektivistischen Wahn mit fortschrittlichen Inhalten verwechseln und dies auch noch dadurch beweisen, dass sie im gleichen Moment einen Menschen wie Manuel Neuer lediglich aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Schalker Ultraszene ausschließen. Mit fortschrittlichem Denken hat dieses Verhalten nichts zu tun,wie kann man denn Veranstaltungen mit der Karawane machen – deren Ziel doch gerade die Kritik und Abschaffung von Ausschlussmechanismen sein soll – und gleichzeitig eben diese Ausschließungsmechanismen reproduzieren?

    Die Antwort darauf ist einfach, die Schickeria ist eben doch auf dem Denkmuster von Gut und Böse, „Wir“ und „die Anderen“ hängen geblieben! Sie sollten lieber weiter Texte über eine gemeinsame Anreise, den Fanschal oder die Bedeutung der Fahne schreiben, denn von emanzipatorischen Inhalten ist die Schickeria eh meilenweit entfernt, dafür klappt es besser mit dem rumreiten auf Ultradogmen!

    Es ist wie es bleibt: Sometimes antifascist – always white sausage

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