Archiv der Kategorie 'Allgemein'

dein freund und helfer, die 2.

mal ehrlich, polizei bremen, ihr seid ja immer wieder für ein überraschung zu haben, aber war die übung am weserstadion wirklich euer ernst? leider sind wir nur in den genuss gekommen, die letzte einheit, zum abtransport der gästefans, zu verfolgen. das eure treudumme komparsenmasse auch nicht einmal annähernd in der lage war, das verhalten eines eventuell aufgeheizten mob darzustellen, ist, glaube ich, selbst euch bewusst. viel interessanter an der übung war dann auch die neue „vereinzelungsanlage“ aus hamburger reitern, welche ihr an der treppe neben dem osterdeichtunnel aufgebaut habt und die den zugang zu den shuttlebussen darstellt. aus eurer sicht natürlich eine klasse idee, ermöglicht sie ja ganz nebenbei auch einen leichten zugriff auf vermeintliche vandalen. nur leider habt ihr eins dabei außer acht gelassen (ein schelm, wer böses dabei denkt…), was selbst den umherstehenden passanten schon beim ersten blick auffiel. da dieses verfahren ja sehr wahrscheinlich bei den problemspielen eingesetzt werden soll, werden die gästefans nach der ebenso wahrscheinlichen blocksperre (und vorherigen niederlage) in einem schwung das stadion verlassen. logische folge, es wird geschoben und gedrängelt . das bei diesem szenario der knüppel- und pfeffersprayeinsatz nur eine frage der zeit sein wird, scheint ihr dabei gerne zu provozieren. wie sagte roy hattersley vor vielen jahren in einem spiegelbericht: „wenn wir menschen wie tiere behandeln, können wir uns nicht wundern, wenn sie sich wie tiere benehmen.“ ich für meinen teil könnte jetzt schon kotzen, wenn ich an die fans denke, die sich nächste saison von euch schikanieren lassen dürfen und meine sympathie für pauschalisiernde beschreibungen über euren verein wächst langsam, aber stetig!

Kommerzialisierung des Fußballs?

Gegen die Kommerzialisierung des Fußballs zusein gehört heutzutage schon zum guten Ton innerhalb der aktiven Fanszenen in Europa. Meistens wird dann damit argumentiert, dass der Fußball an sich im Fokus stehen und Fussball für jede_n bezahlbar sein sollte. Doch wieso sollte der Fussball eine Ausnahme darstellen im Vergleich zu dem Rest der Welt?Im Kapitalismus sind die Fussballclubs, die mittlerweile zum größten Teil Unternehmen sind, dem Zwang der Profitmaximierung unterworfen wie jede andere Firma auch. Das Produkt Fussball ist zur Zeit sehr gefragt und lässt sich gut vermarkten, somit ist es nur logisch das Vereine „Zwannis fürn Steher“ verlangen können. Denn wie oben schon erwähnt, ist es eine goldene Regel des Kapitalismus: Aus wenig Geld, mehr zumachen.So ist es ja z.b. auch bei allen anderen Firmen, wenn ein Produkt beliebt ist, kann mensch es eben auch gut vermarkten. Somit sind die Fans entgegen des Aufklebers: „Fans – keine Kunden“ , eben doch nur Kunden des Produktes Fussball.Mensch kann diese Entwicklungen jedoch nicht an Personen festmachen, wie es z.b. an Dietmar Hopp oder Dietrich Mateschitz oft ausgelebt wird(Hopp – Sohn einer Hure), denn diese spielen im großen Ganzen nur mit, sonst läuft man Gefahr eine verkürzte Kapitalismuskritik zu formulieren.

Red Bull verleiht Flügel

Ganz besonders fokussiert sich der Hass von aktiven Fussballfans auf den Fussballclub Rasenballsport Leipzig, welcher als erstes genannt wird wenn es um die Kommerzialisierung des Sports geht. Oft wird Red Bull als Heuschrecke betitelt die den schönen Fussball kaputt macht und nicht mehr Wert auf das Spiel legt sondern es nur missbraucht um Kohle zumachen.Diese Meinung wird von „linken“ wie von rechten Fans getragen. Als kleinster gemeinsamer Nenner muss mensch eben gegen die Heuschrecken von Außen zusammenstehen.Ähnlich ist es auch bei dem Verein TSG Hoffenheim 1899, der als „Fussballhure“ verschriehen ist, nur das das Geld dort aus einer anderen Quelle kommt und im Fussball investiert wird.
Einige haben scheinbar noch nicht verstanden, dass es jedem anderen Verein, auch selbsternannten Traditionsvereinen, auch genau nur darum geht, um Geld, wie alles in unserer Welt.Aus reiner Nettigkeit werden Spieler_innen sicherlich nicht für mehrere Millionenbeträge gehandelt, nur um den Zuschauern etwas zu bieten.

Mensch muss den Fussball als Bestandteil des falschen Ganzen verstehen, somit bringt es nichts gegen einzelne Personen oder Vereine zu wettern, mensch muss die Gesellschaftsordnung in der wir leben begreifen.

Ultrabar – Infamous youth schenkt ein!

Am 30. Juni findet wie jeden letzten Donnerstag im Monat die Ultrabar statt.
Der Erlös kommt dem Zakk zugute!
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Informationen zum ZAKK, sowie das weitere ZAKK-Programm gibt es unter:
Zakk Klubraum

Adresse: Sielpfad 11 :: Ecke Kreuzstraße :: im Ostertor::1/4

Die nächstgelegende Haltestelle ist „Sielwall“ (mit den Straßenbahnlinien 2,3 und 10 zu erreichen), von dort geht ihr den Sielwall hoch Richtung Weser und biegt rechts in die Kreuzstraße.
Wenn ihr am Zakk angekommen seid – einmal an der Tür klingeln.

dein freund und helfer….

kampagnen sind ja immer wieder was schönes und eben wurde ich von einem bekannten auf eine ganz besondere ihrer art hingewiesen, nämlich der jungen polizei bremen, der selbsternannten abteilung zukunft der deutschen polizei gewerkschaft (dpolg). wenn mensch wüsste, das dies mit der zukunft nicht viel zu tun hat, könnte selbiger fast noch drüber lachen, wenn einem soviel dummheit und unverschämtheit vorgelegt wird. platte panikmache gepaart mit noch platterem rassismus und islamophobie.

aua

auch die weiteren bilder dieser unsäglichen serie sind durchaus einen blick wert, ihr findet sie auf der seite der jungen polizei bremen unter der rubrik „kampagne“ (das verlinken spar ich mir mal)

Fernsehtipp

heute abend bei ZAPP (23:20h): Wie Rechtsextreme Journalisten austricksen

und am freitag, um 1h morgens kommt die wiederholung von panorama nord im dritten. thema unter anderem:

Rechtsextrem? Hooliganband kann unbehelligt auftreten
Musik ist der Lockstoff der rechtsextremen Szene. Mit harten Klängen und provokativen Texten buhlen Neonazis um Sympathie unter Jugendlichen. Polizei und Verfassungsschutz sind ihnen seit Jahren auf der Spur, versuchen Konzerte zu verhindern. Doch die Szene hat offenbar dazugelernt, gibt sich nun oft den Anschein der Legalität. Als „Hooligan-Band“ bekannt geworden ist die Gruppe „Kategorie C“. Der Name stammt aus dem Polizei-Jargon und steht für Gewaltbereitschaft. Die Texte deuten die rechte Gesinnung häufig nur an, verfassungsfeindliche Symbole sucht man hier vergebens. Konzerte im Norden zeigen allerdings, welches Klientel hier angesprochen wird.

von hier:www.ndr.de

ein auszug aus der kritik zur sendung aus der frankfurter rundschau:

Besonders aufmerksam beobachtet „Panorama“ seit je die Neonazi-Szene und hatte für diese Ausgabe mit der Band Kategorie C eine nur scheinbar unpolitische Musikgruppe ausgemacht. Filmaufnahmen von heimlich abgehaltenen Konzerten verhalfen sogar einer Vertreterin des Verfassungsschutzes zu neuen Erkenntnissen.

nachtrag: hier der bericht zum direkt anschauen. ;)

es lebe das denunziantentum…

Bremer Polizei plant Ermittlungen via Facebook

Ausgespäht!

aus der TAZ:

Mal eben ausgespäht

Die Technik ist da, die Polizei hat sie genutzt: Bei Protesten gegen Neonazis wurden in Dresden zehntausende Handydaten erfasst. Betroffene erwägen nun, dagegen zu klagen.

VON PAUL WRUSCH

weiter zum TAZ-Artikel

nochmal TAZ

Kinotipp

Ich komme grad ausm Kino, der Film ist wirklich sehr sehenswert und zeigt authentische Aufnahmen der Punk/Hardcore/DIY Subkultur ua. in England,Schweden,Russland,Spanien und Deutschland.Unbedingt ansehen, läuft in Bremen in der Schauburg im Viertel!Never give up the fight!

Kritische Auseinandersetzung

Ein kritischer Text zum Fansein und einige gute Ansätze wie ich finde! Dieser Text wurde auf dem Internetblog Worum vom User „Maddin“ veröffentlicht

Im Rahmen der Aktion „Mit Herz und Hunt“ [1] stand ich plötzlich einer Gruppe aufgebrachter Fans gegenüber, die mich bedrohte und beschimpfte. Das dahinter liegende Problem ist aber ein allgemeines: Fußballfans nehmen für sich in zunehmendem Maße in Anspruch, schlechte Leistungen ihrer Mannschaften mit Gewalt und Beleidigungen beantworten zu dürfen.

Someone said to me ‘To you, football is a matter of life and death’

So beginnt das berühmte, vielleicht am häufigsten falsch wiedergegebene Zitat der Fußballgeschichte, das dem legendären Liverpool-Trainer William „Bill“ Shankley zugeschrieben wird.

hier gehts weiter : http://blog.worum.org/?p=3049

es gibt was tolles neues!

unweit des tempels der hiesigen fussballer hat sich was getan, was tolles:

altes sportamt
klapstul

geht mal vorbei, schaut es euch an, spendet sachen (sie brauchen alles!) ein schönes projekt in schöner lage. auf gutes gelingen und einen langen erhalt!